2 Wichtige Tipps + Botschaften für Jungunternehmer

Heute fand am Grazer Schlossberg die lange Nacht der jungen Wirtschaft statt. Ich, als zukünftiger Selbstständiger, war natürlich mit dabei. 

Denn mein Motto für den künftigen Erfolg lautet:

„Am besten lernt man von erfahrenen Menschen, die den Weg schon selbst gegangen sind.“

Einer der eingeladenen Keynote Speaker faszinierte mich mit seinem Vortrag besonders – nämlich Johannes Gutmann, Gründer der erfolgreichen Marke Sonnentor, der über seinen Werdegang und Erfolg mit seinem Unternehmen sprach.

Aus der folgenden Keynote möchte ich dir nun Gedanken zu zwei Punkte präsentieren, die bei mir ganz besonders hängengeblieben sind, und weiter ausführen möchte: 

1) DU bist deine eigene Marke

Jeder spricht über die Marke. Ständig. 

„Ich brauche dies, ich brauche das, ich kann erst eine bekannte Marke aufbauen, wenn [ … ] passiert, wenn ich mir [ … ] leisten kann, wenn ich [ … ] aufgebaut habe.“

Ich halte das für Unsinn.

Jeder von uns hat das Potential, seine eigene Marke zu werden. Und das beste daran? Wir haben es bereits in uns. Du musst nichts kaufen, du musst nichts erreichen, deine Marke ist von nichts & niemanden abhängig – außer von dir selbst. 

Wie du das machst, ist ganz dir überlassen; aber es liegt an uns, diese Marke zu erschaffen. Wahrscheinlich hast du eine konkrete Vorstellung, wenn du an bestimmte Menschen denkst: Je nachdem, wie sie sich verhalten, schreibst du ihnen verschiedene Werte, Charaktereigenschaften, oder ähnliches zu. Wenn die Person zugleich das Unternehmen verkörpert, werden diese Eigenschaften gleich 1:1 auf dieses projiziert.

Ich bin ganz ehrlich: Lieber möchte ich in den Augen anderer zuverlässig, zielstrebig, aufrichtig, arbeitsam & erfolgssuchend gelten, anstatt mit Eigenschaften wie faul, desinteressiert, egoistisch assoziiert zu werden.

Wie wir dieses Bild formen? Durch unsere Taten.

Und hier fängt es an, wie jeder von uns seine eigene Marke mitgestalten, bzw. aufbauen kann. Die meisten reden leider nur, anstatt Taten für sich sprechen zu lassen.   

Egal, ob dies ein fauler oder fleißiger Student ist, ein ehrlicher oder unaufrichtiger Mensch – wir sind sehr gut darin, jeder Person recht schnell bestimmte Eigenschaften zuzuordnen. Und da wäre es doch wirklich schade, durch sowas unsere angehende, coole Marke nachhaltig zu schädigen.

Denn ich glaube, dass wir unsere eigene Marke bereits sehr früh zu formen beginnen – und damit bereits erste Menschen auf unseren Weg aufmerksam machen, die uns dann entweder fasziniert dabei begleiten (heißt ja nicht umsonst Follower), oder eben gleich blockieren (Chance vertan – der liebe erste Eindruck).

Je früher uns das bewusst ist, und je mehr wir zu unseren Überzeugungen und Taten stehen, desto klarer wird die Botschaft sein, die Leute diese verstehen können, und desto stärker wird schlussendlich auch unsere Marke sein.

Eine ziemliche Motivation, bereits vor dem großen Erfolg unseren Weg aufrichtig zu gehen, nicht? Wir haben es in der Hand. 🙂 

2) Du hast bereits alles, was du brauchst, um erfolgreich zu werden 

Der zweite Gedanke kommt zu diesem Satz. Auch hier glauben die Menschen oft, dass sie ideale Startbedingungen schaffen müssen, bevor sie überhaupt loslegen können.

Oft finden sie sogar die spannendsten Ausreden, warum es gar nicht ohne diese gehen kann. Und ich war da nicht anders, im Nachhinein betrachtet 🙂

Diesem Gedanken erwidert J. Gutmann ebenso, dass es dies nicht stimme. Er sprach von Share- & Stockholdern, großem Kapitalaufwand, Abgabe von Firmenanteilen, Beteiligungen, StartUp Förderungen – alles nicht notwendig, dass man durchaus auch ohne den großen Sprung schaffen könne, wieder Sonnentor als bestes Beispiel genannt.

Ich denke auch, dass hier ein großer Teil wahr ist; zu oft stürzt man sich in einem Herzprojekt in die kompliziertesten Gedankenkonstrukte, hypothetischsten Probleme und verworrensten Zukunftsstrategien, ohne dass zuvor die wichtigen Basisarbeiten gemacht werden, an Wachstum und Gewinnbeteiligungen gedacht wird, bevor überhaupt das Tagesgeschäft stabil läuft.

Auch hier gilt: Ehrlichkeit währt am längsten, lieber langsam und stetig aufzubauen, als nicht nachhaltig, vorschnell und überstürzt zu handeln.

Fazit

Ich glaube, dass in diesen beiden kurzen Sätzen zwei der wichtigsten Aussagen für jedes einfache Projekt, wie auch angehende Unternehmen ist; wenn man sich selbst treu ist und seinen Weg Schritt für Schritt verfolgt, wird dies langfristig zielführender sein, woran auch ich mich halten möchte, wenn ich diesen Blog hier zu einem funktionierenden Onlinebusiness ausbauen möchte.

Ich bin jedenfalls schon gespannt in ein paar Jahren zurückblicken zu können, und zu dies zu bestätigen zu können 🙂

P.S.: Ein wenig Spaß darf am Weg natürlich auch nicht fehlen 😉


Frage Wie siehst du das? Denkst du auch, dass Ehrlichkeit & Beständigkeit dich auf deinem Weg langfristig schneller ans Ziel führen werden? 

Hey! Danke, dass du meinen Artikel zu Ende gelesen hast.

Hinterlasse mir doch einen Kommentar! 

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