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Ein freier Mensch

„Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen – wenn ich es kann.
Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.
Ich will dem Risiko begnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.
Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens.
Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.
Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen:

Dies ist mein Werk!

Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch.“

– Albert Schweitzer

Für mich persönlich ist dieses Zitat von Albert Schweitzer eines der mächtigsten, das ich in den letzten Jahren gelesen habe.

„Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.“

Alleine der Gedanke an Durchschnittlichkeit, ein „normales Leben“ stellt mir die Nackenhaare auf.

Sei doch realistisch!„, „Suche dir einen sicheren Job!“, „Tu, was man von dir erwartet!“, sind nur drei der Dinge, die ich oft zu hören bekomme von Menschen, die selbst aufgehört haben ihre Träume zu verfolgen – und zu leben. Für mich der absolute Alptraum, den ich niemals erleben möchte, weil ich genau weiß, dass dies der schnellste Weg ist in der grauen Durchschnittlichkeit zu landen. Ich habe anderes vor, und weiß:

„Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen – wenn ich es kann. Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.“

Jeder von uns hat unglaubliches Potential in sich, individuelle Stärken, vielfältige Interessen, die andere faszinieren und Chancen bieten. Und doch werden diese meist aufgegeben, um „Sicherheit“ zu bekommen.

Aber was ist schon „Sicherheit“?

Wenn ich ältere Generation frage, dann lautet die Antwort „ein sicherer Job“, den es heutzutage aber nicht mehr gibt (bzw. meiner Meinung nach eine Illusion ist und nie gab). In unserem Leben kann es nie 100 % „Sicherheit“ geben, dafür müssten wir das Leben vorhersagen und alles nach unserem Willen beeinflussen können, was aber bekanntlich nicht möglich ist.

Wer die Freiheit aufgibt, um die Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.Click To Tweet

„Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.“

Ich habe Größeres vor, will meine Ziele erreichen und mich nicht mit Notstandshilfe oder Arbeitslosengeld zu Hause langweilen, zu jammern, wie „schlecht“ und „unfair“ alles ist und dabei körperlich wie geistig „eingehen“.

„Ich will dem Risiko begnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen, Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.“

Risiko vs. Sicherheit. Wie gesagt, glaube ich, dass es „die Sicherheit“ nicht gibt. Aber es stehen tausende Möglichkeiten im Leben offen, das zu erreichen, wovon ich träume.

Das mag vielleicht nicht auf Anhieb gelingen und es kann passieren, dass man auf der Reise dorthin „Schiffbruch“ erleidet, aber das soll mich nicht davon abhalten, es immer wieder und wieder aufs Neue zu probieren, um schlussendlich doch meine Sehnsucht und Träume zu verwirklichen.

„Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen. Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen; lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens.“

Ich werde nicht meine Zeit gegen Geld tauschen, meine Träume für ein schlechtes Angestelltengehalt aufgeben, bloß um im alltäglichen Leben über die Runden zu kommen. Ich habe schwierige Erfahrungen im Leben gemacht und bin bereit für die nächsten Herausforderungen, die mir entgegengeworfen werden.

Denn mein Motto lautet:

'Wenn das Leben ruckelt, schaltet es nur in den nächsthöheren Gang.'Click To Tweet

Es gibt für mich nichts Schlimmeres, als „Mediocracy“, die Durchschnittlichkeit. So zu sein, wie jeder andere auch. Das zu tun, was 90% der anderen auch unglücklich tun.

Ich werde nicht in Erinnerung bleiben als einer von denen, die in der grauen Masse blieben, weil sie nicht auffallen wollten. Es ihnen unangenehm und peinlich war, was andere von ihnen hielten und über sie sagten. Denn die größten Menschen, die in die Geschichte eingegangen sind, waren alle „verrückte Vögel“ – zuerst. Mit großen Visionen, die niemand verstand, die absurd klangen. Die niemals umgesetzt wären, wenn es nach den anderen gegangen wäre. Und doch haben sie es gemacht – und im Nachhinein sind ihnen alle dafür dankbar.

„Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.“

Die stoßt wohl in die gleiche Richtung, in meinen Augen geben zu viele Menschen ihre Werte und Prinzipien auf, um anderen zu gefallen und es allen rechtzumachen.

Und zuletzt:

„Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen:

Dies ist mein Werk!

Das alles ist gemeint, wenn ich sage: Ich bin ein freier Mensch.“

Ich bin ich – und das haben alle zu akzeptieren. Wenn nicht, ist es nicht mein Problem und ich bin selbstbewusst genug zu wissen, dass ich nicht von ihnen abhängig bin und meinen eigenen Weg verfolge. Es ist meine Pflicht, das zu tun, was ich gut kann und gerne mache und anderen damit zu helfen. Ich will als gutes Beispiel vorangehen, ein Vorbild sein für jene, die vielleicht schon die Hoffnung aufgegeben haben und nicht mehr an ihre Träume glauben.

Ich bin ein freier Mensch – wir sind freie Menschen: Lasst uns diese Freiheit nicht leichtfertig aufgeben.

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HeungSoon / Pixabay

2 Comments

  1. Nice

    Weltklasse Worte von Albert Schweitzer – sehr weise und inspirierend.

    Alles Liebe,
    Robert

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