Südtirol – Monte Lagazuoi, Tag 2

Beste Voraussetzungen!

War das ein geniales Wochenende! Inzwischen sind ein paar Tage vergangen, seit wir aus Südtirol heimgekehrt sind, die Erinnerungen sind aber jedenfalls bereits jetzt unvergesslich!

Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen.“

– Johann Wolfgang von Goethe

Nach diesem Motto haben wir, Christoph, Daniele & ich, uns entschlossen, eine Wanderung im schönen Südtirol auf die Dolomiten zu unternehmen.

Facts:

  • Monte Lagazuoi ⛰
  • 2.835 Meter 🔝
  • Belluno, Italia 🇮🇹

Was haben wir gemacht?

Die Stadt

Bei der Anreise besuchen wir einen Kollegen in der Nähe von Venedig, bevor wir uns auf den Weg in die Berge machen. Wir halten in Asolo an, einer Stadt, wie man sie sich „italienischer“ nicht vorstellen kann – Enge Gassen, alte Balkone, ein weitläufiger Hauptplatz, guter Kaffee und noch besseres Essen stimmen uns schon mal gut auf die bevorstehende Wanderung ein (Tatsächlich konnten wir uns schwer überwinden, diesen schönen Platz schließlich doch zu verlassen und auch wirklich Wandern zu gehen 😉 ).

Einen weiteren Stopp legen wir bei der „Villa di Maser“ ein, DIE Gegend, wo Prosecco und Weine hergestellt werden. Die Villa selbst ist sehenswert, wir spazieren jedoch nur um das Gebäude, machen ein paar Fotos und reisen weiter in Richtung der Dolomiten.

Fast kein Nebel ;-)
Fast kein Nebel 😉

Die Wanderung

Schließlich an der Aufstiegsbasis angekommen, merken wir, dass wir mit unserem Zeitplan etwas in Verzug gekommen sind – Wir starten kurz vor 18.00 Uhr, die Dauer wird mit etwa 2 Stunden angegeben. Die erste Viertelstunde ist auch schon die Schlimmste. Die Schritte scheinen kein Ende zu nehmen, der Weg geht monoton bergauf, der Nebel zieht auf, es sieht nach Regen aus; beste Voraussetzungen für eine Wanderung, nicht? 😀

 

Halfway done!
Halfway done!

Doch das Wetter hält sich zurück, und wir setzen unseren Weg zur Hütte, dem „Rifugio Lagazuoi“ fort. Unterwegs nützen wir die Zeit für weitere Fotos und unterhalten uns bestens. Immer wieder stoßen wir auf  Tunnel und Scharten, die im ersten Weltkrieg errichtet wurden, und nun ausgezeichnete Aussichtsplattformen darstellen – wäre da kein Nebel gewesen :-P. Das Wetter verschlechtert sich, der Wind wird stärker und es beginnt zu regnen. Doch das hält uns nicht ab und wir gehen weiter.

„You are late!“

Wir haben es geschafft!
Wir haben es geschafft!

Schließlich erreichen wir dann die Hütte, wo wir auch gleich freundlich empfangen werden und das Essen auf uns wartet 😀 . Alles in allem ist es ein sehr gemütlicher Ort, das Abendessen war gut (wenn auch für die Aufstiegsmühen zu wenig ;-)) und die Zimmer top. Das absolute Highlight stellt für uns jedoch die Fass-Sauna dar: Sie thront auf einem Vorsprung und lässt dich durch den tollen Ausblick von innen auf die Berge nicht nur wegen der hohen Temperaturen  ins Schwitzen geraten. Kein Wunder, dass National Geographie erst unlängst eine der Aufnahmen hier auszeichnete!

Erschöpft, aber zufrieden & entspannt, legen wir uns schlafen und erholen uns für die Wanderung am nächsten Tag.

Fleißig waren wir!
Fleißig waren wir!

 

Ward ihr schon mal am Monte Lagazuoi? Kennt ihr einen anderen Berg, den man unbedingt besteigen sollte? Sagt es mir in den Kommentaren! 🙂

Hey! Danke, dass du meinen Artikel zu Ende gelesen hast.

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