Vergiss nicht: Du lebst nicht, um es anderen recht zu machen

Dein Umfeld, deine Familie, deine Freunde, die Gesellschaft haben oftmals bestimmte Vorstellungen davon, was du zu tun hast. ☝

Das äußert sich häufig nicht direkt – zB. sagen sie vielleicht zu dir:

„Mach in deinem Leben, was du willst!“,

die unterschwellige Botschaft lautet aber:

„Du studierst [XY], damit du gesellschaftlich anerkannter [Z] wirst. Sonst sind wir enttäuscht.“.

Oder auch:

„Um wo dazuzugehören, musst du […] sein“.

Beispiele dafür finden sich in jedem Lebensbereich.

Meistens sind dies tatsächlich gut gemeinte Ratschläge von Menschen, denen wir wichtig sind.

„Das kannst du doch nicht machen, was sollen die anderen davon denken!“,

ist ja auch nur eine Angst davon, in der Meinung anderer schlecht dazustehen und dadurch sozialen Anhalt zu verlieren.

Problematisch wird es aber, wenn diese Ratschläge nicht von dir selbst gewählt sind, sondern eben nur die einseitigen Perspektiven dieser Menschen widerspiegeln, weil sie keine anderen kennen. Wenn du eigentlich etwas anderes machen würdest, aber aus Angst, sie zu enttäuschen, dich „gegen dich“ entscheidest. „Mach ich ja gerne“ oder „das bin ich ihnen schuldig“ sind häufig Gedanken, mit denen wir dies rechtfertigen. 🤔

Selten macht das aber glücklich und wir spüren intuitiv, wie es uns unsere Energie raubt. Etwa ein Job, der mich nicht erfüllt. Ein Partner, der mich nicht wertschätzt.

Dann muss ich mich fragen: Lebe ich damit wirklich meine Leidenschaft? Ist das etwas, wo ich die Welt bereichere? Oder erfülle ich nur die Erwartungen anderer? Und muss entsprechend entscheiden.


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About the Author

Niko Juranek beschäftigt sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Motivation, Selbstbewusstsein & Stressresilienz und berichtet dabei über seine Erfahrungen in Studium, Sport & auf dem Weg in die Selbstständigkeit als Coach.

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