Schwierige Entscheidungen treffen – Von Frust zu Fortschritt in 5 Schritten4 min read

Schwierige Entscheidungen treffen

Das absolut frustrierendste Gefühl ist für viele, sich nicht entscheiden zu können. Es gibt eine Unzahl an Möglichkeiten, auf die wir uns einlassen können – und auch, wenn wir vieles gerne täten, so merken wir, dass wir uns entscheiden müssen, um voran zu kommen.

Denn wenn wir uns nicht entscheiden, bleiben wir stehen: Sind nur frustrierter, weil nichts vorangeht und ärgern uns, weil wir die Zeit verschwendet haben, in der wir ja eigentlich schon etwas tun wollten. Und fangen dann an, zu überlegen, warum wir nichts getan haben und werden noch frustrierter.

Ein Teufelskreis, den nur eine klare Entscheidung beenden kann.

Ich zeige dir heute, wie du in 5 Schritten schwierige Entscheidungen triffst und damit von Frust zu Fortschritt kommst.

#1 Mach einen Ortswechsel

Ein Ortswechsel hilft dir, aus deiner festgefahrenen Situation hinauszukommen und von der objektiven Vogelperspektive die Situation vollständiger zu erfassen.

Wenn du etwa verloren im Wald stehst und nicht weißt, ob du bei der nächsten Wegkreuzung links oder rechts gehen sollst, dann wird dich weiteres Überlegen nur noch tiefer in die Krise stürzen.

Wenn du es aber schaffst, von oben darauf zu blicken, fallen dir vermutlich Details auf, für die du zuerst noch verschlossen warst.

Der Ortswechsel hilft dir, deine subjektive Wahrnehmung zu erweitern und neutral zu beurteilen. Dies hilft dir dabei zu entscheiden, wie du mit der weiteren Zukunft umgehst.

#2 Akzeptiere die Situation & wirf Ballast ab

Hör auf, externen Personen oder Umständen die Schuld zu geben, selbst dann, wenn du selbst wirklich nichts dafür kannst. Du stehst schließlich im Wald – Zu jammern bringt dich hier nicht weiter.

Auch wenn es anfangs nicht immer leicht ist, akzeptiere die Situation bzw. ihre Umstände – du musst arbeiten mit dem, was du hast. Jeder Gedanke, jedes Schimpfwort, das dich dabei nicht unterstützt, belastet dich nur zusätzlich und zieht dich runter – wie ein leckes Boot, in das stetig Wasser eindringt.

Wenn du nur schimpfst und mit deinem Schicksal suderst, kannst du zusehen, wie sich das Boot immer weiter mit Wasser füllt und schließlich untergehen wird. Deine Wahl.

Die bessere Entscheidung ist es daher, unnötigen Ballast über Bord zu werfen und dich ans Flicken des Lochs zu machen – so wirst du einen schöne Fahrt haben und schließlich sicher wieder in den Hafen zurückkehren.

Schwierige Entscheidungen treffen Niko Juranek

#3 Stelle die richtigen Fragen

Ich bin ein überzeugter Vertreter davon, dass die Qualität deiner Fragen die Qualität deines Lebens bestimmt.

Zum einen kannst du dich fragen:

„Warum passiert genau mir das immer?“,

damit versucht du dann stets mit deinem bisherigen Wissen und Möglichkeiten etwas zu erklären, womit du bereits in der Vergangenheit gescheitert bist – weil vielleicht dein Wissen, dein Können nicht für die Beantwortung dieser Fragen reichen.

Vielmehr solltest du dich lösungsorientiert nach vorne richten und die Fragen umformulieren:

„Was kann ich daraus lernen? Wie komme ich auf einem anderen Weg zu meinem Ziel?“,

sind Fragen, die nach vorne gerichtet sind und auf andere Möglichkeiten zielen, die du davor noch nicht gekannt oder bedacht hast. Mit dieser Eintstellung wird es dir sehr viel leichter fallen, eine besser Entscheidung zu treffen.

#4 Kläre die möglichen Optionen

Wenn du soweit bist und die vorigen Schritte gut umgesetzt hast, werden sich nun Tendenzen bzw. verschiedene Optionen auftun. Sie sind vielleicht nicht so, wie du gehofft hast, dass sie sind. Sie müssen nicht perfekt sein. Natürlich kann sich jede für dich etwas unangenehm anfühlen. Aber das ist okay! Führe sie dir einfach mal vor Augen, damit du weißt, was potentiell möglich ist.

Schwierige Entscheidungen treffen

#5 Triff die Entscheidung anhand der Zukunft

Nun stehst du vor der Entscheidung. Bedenke die verschiedenen Optionen, die dir zur Verfügung stehen. Vermeide es aber, deine Wahl anhand deiner Vergangenheit bzw. vergangener Erfahrungen zu treffen – überlege dir vielmehr, welche dir in der Zukunft, etwa am nächsten Tag, in den nächsten Wochen, in den nächsten Monaten den größten Mehrwert bietet und sich gut anfühlt.

Wähle diese, schau nicht zurück und steh zu ihr!

Schwierige Entscheidungen treffen

Fazit

Jede schwierige Entscheidung ist im Endeffekt eine Entscheidung. Oft verlieren wir den Überblick und verrennen uns in Details, die es uns unmöglich machen, gut zu entscheiden. Versuche also stets einen Schritt auf die Seite zu machen und aus der Vogelperspektive auf die Situation zu blicken und akzeptiere sie, so wie sie ist, wirf dabei überflüssigen Ballast ab, der dich nach unten zieht.

Stelle dir die richtigen Fragen, die auf die Zukunft hin gerichtet sind und wähle dann die Option, die dir anhand dieser Kriterien die besten Aussichten verspricht.

Welche große Entscheidung schiebst du schon viel zu lange auf?

Ich freue mich auf deine Nachricht,

bis bald, dein

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