Keine Disziplin? Befreie dich vom Zwang und mach Disziplin wieder sexy!

Disziplin ist für viele ein absolut unsexy Wort geworden, das mit Zwang, Pflicht und dem mühsamen „müssen“ verbunden ist. In diesem Artikel zeige ich dir, wie du endlich wieder diszipliniert wirst und deine Ziele dadurch fast schon automatisch erreichst. Befreie dich vom Zwang und mach Disziplin wieder sexy!


Bestimmt kennst du das Gefühl, wenn du dir motiviert vorgenommen hast, früher aufzustehen, gesünder zu essen, fleißiger zu lernen oder wieder öfter trainieren zu gehen.

Am Anfang klappt das alles noch sehr gut und du bist motiviert. Doch nach ein paar Tagen merkst du, wie es immer schwieriger wird, dich aufzuraffen und es zu tun.

  • Zu groß ist die Verlockung, einfach liegenzubleiben und weiterzuschlafen.
  • Zu groß ist die Verlockung, das Training auf morgen zu verschieben, weil du keine Lust drauf hast.
  • Zu groß ist die Verlockung, bei Hunger zu schnellen Süßigkeiten zu greifen, anstatt etwas Gesundes zu kochen.
  • Zu groß ist die Verlockung beim Lernen eine Kaffeepause mit Freunden einzulegen oder gleich ins Schwimmbad zu gehen.

Und so vergeht ein Tag, ein zweiter Tag, ein Dritter… und plötzlich merkst du, dass dein Vorsatz ebenso schnell wieder verschwunden ist, wie er gekommen ist. Das frustriert dich, weil du ja wirklich was tun wolltest.

Dann findest du dich wieder, wie du auf Google nach Tipps suchst: „Wie werde ich disziplinierter?“

Und schon beim Eingeben dieser Worte merkst du, wie dich das Wort „Disziplin“ innerlich zusammenzucken lässt. Disziplin ist für viele ein absolut unsexy Wort geworden, das mit Zwang, Pflicht und dem mühsamen „müssen“ verbunden ist.

Zum Glück habe ich einen Weg gefunden, wie du dich vom Zwang befreist und Disziplin wieder sexy machst!

Befreie dich vom Zwang und mach Disziplin wieder sexy

JA, ich will! Weg mit dem Zwang und mach Disziplin wieder sexy

„If you want more free time, you need more discipline time!“
– Brendon Burchard

Die Wissenschaft und Studienlage ist klar – Je mehr Disziplin jemand in seiner „Arbeitszeit“ zeigt, umso mehr Zeit bleibt danach für andere Dinge (Freizeit, Familie, Hobbys..) übrig. Darum gibt’s keinen Weg.

Was wir aber machen können, ist unsere Einstellung zur Disziplin zu verändern.

Stell dir dazu folgenden Unterschied vor:

  • Alleine der Gedanke, früher aufstehen zu müssen, quält dich bereits.
  • Bereits der Gedanke, für weniger Körperfett schon wieder Salat essen zu müssen, verdirbt dir die Lust daran.
  • Das Gefühl, dich fürs Training aufraffen zu müssen, hinzufahren und stundenlang am Cardio Trainer laufen zu müssen, macht dich ganz fertig.
  • Die bloße Vorstellung, mit Büchern und Lerntexten in der heißen, überfüllten Bibliothek zu sitzen und zu lernen, deprimiert dich.

In all diesen Fällen wirst du merken, wie du mit sehr viel Widerstand an dein Vorhaben gehst. Mit anderen Worten sagst du zu dir selbst:

NEIN! Das ist unangenehm und ich will das nicht!“,

und programmierst dich damit noch weiter gegen die Disziplin und damit deinen Erfolg.

„NEIN! Ich will nicht…“ programmiert dich unbewusst auf Widerstand

Versuche es jetzt mal umzuformulieren:

  • JA, ich darf heute eine Stunde früher aufstehen und mich der Sache widmen, für die ich sonst im Alltag keine Zeit finde!“
  • JA, ich möchte heute selbst gesund kochen, weil ich dadurch abnehme!“
  • JA, ich will heute zum Training gehen, weil ich mich dadurch besser fühle!“
  • JA, ich will heute lernen, weil ich dann einen geilen Sommer habe, wenn ich die Prüfung nächste Woche bestehe!“

Du sagst zu dir: „JA! Das ist geil, ich will!“

„JA, ich will!“ setzt unglaubliche Power frei.

Merkst du den Unterschied?

Wenn du auf das Problem fokussiert bist und dir vorstellst, was du alles tun MUSST, damit du nicht mehr hast, was du nicht haben willst, konzentrierst du dich damit auf die langweiligen, mühsamen und anstrengenden Dinge und sagst innerlich „NEIN!“ zu dir und deinem Erfolg.

Wenn du aber dein Ziel kennst und weißt, wie es sich gut für dich anfühlt, wenn du es erreicht hast, dann fokussierst du dich auf die positiven Seiten der Disziplin. Plötzlich sagst du „JA! Ich will das tun!“, weil du genau weißt, was es dir bringt, wenn du das Ziel erreicht hast.

Deine Einstellung verändert sich vom „NEIN“ zum „JA!“, vom „Ich muss..“ zum „Ich will!“

Und wenn dieser Wechsel stattgefunden hat, dann ist auch die Disziplin kein großes Problem mehr für dich, weil du es automatisch lieber machst.

„If you want more free time, you need more discipline time!“

Wenn du davor vielleicht 1x in zwei Wochen mühevoll trainieren warst, wirst du es so schon selbst innerlich motiviert 3x pro Woche tun wollen. Weil du weißt: Je mehr Zeit du für dein Ziel aufbringst, umso schneller wirst du es auch erreichen.

„JA!“ – Du fürchtest nicht mehr die Mühen des Aufstiegs, sondern freust dich auf die geniale Aussicht von oben!

Fazit – Endlich wieder diszipliniert!

Die Disziplin ist meist nicht das Problem – es ist die Einstellung zur Disziplin. Verändere deinen negativen Fokus (NEIN!), weg von den Mühen, hin zu einem positiven Ziel, was dir wirklich wichtig ist (JA! Ich will!).

Ich verspreche dir, dass du durch diesen einfachen Shift wieder Freude an „Disziplin“ findest und du dich nun selbst leichter motivieren kannst, dranzubleiben.

Was ist dein absolutes Traumziel, dass du dich nicht auszusprechen traust?

Think big & stay positive,

bis bald,

About the Author

Niko Juranek beschäftigt sich mit Persönlichkeitsentwicklung, Motivation, Selbstbewusstsein & Stressresilienz und berichtet dabei über seine Erfahrungen in Studium, Sport & auf dem Weg in die Selbstständigkeit als Coach.

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