Vorbereitung, Konzentration & Selbstbewusstsein – Ein Erfolgsbeispiel in der Praxis5 min read

Die Prüfung ist geschafft! Wie ich gestern erzählt habe, können wir die größten Erfolge erzielen, wenn wir lernen, unsere Ängste zu überwinden. 🏆😎🔥

Ich habe die heutige Fachprüfung tatsächlich mit einem „Gut“ erfolgreich über die Bühne gebracht. Daraus habe ich einige Dinge gelernt, die ich mit dir teilen möchte und zeigen, wie ich Vorbereitung, Konzentration & Selbstbewusstsein in der Praxis umgesetzt habe:

1. Vorbereitung

Die Prüfung war für 14.00 Uhr angesetzt. Normalerweise stehe ich bereits um 05.30 Uhr auf, damit ich Zeit habe, andere wichtige Dinge zu erledigen; weil der Hauptfokus heute aber absolut auf der Prüfung lag und ich dafür fit sein wollte, habe ich mir zusätzliche 1,5 Stunden Zeit zum Ausschlafen genommen, was sich als absolut richtige Entscheidung herausgestellt hat. Ich konnte die Konzentration und den Fokus den ganzen Tag über halten, insbesondere bei der Prüfung, wo es besonders darauf an kam.

Ich habe in mein Journal die Dinge geschrieben, die mich erfüllen und die ich heute plane – darunter genau die Prüfung, wie ich sie mir vorstelle, dass sie abläuft.

Ich habe noch ein wenig in den Skripten und Büchern durchgelesen, bis ich gemerkt habe, dass mein Kopf schon wieder „voll“ mit den vielen Details wird und mich dieses zusätzliche Wissen zu dem Zeitpunkt eher nur kontraproduktiv verwirrt, als hilft. Deswegen habe ich aufgehört, nur ein wenig im Gesetzestext nachgeschlagen, um mich noch besser zu orientieren und daran zu gewöhnen, wenn ich bei der Prüfung darin auch nachschlagen müsste, um die Passagen sofort zu finden.

Danach habe ich darauf geachtet, andere Dinge zu erledigen, die nicht viel Gedankenarbeit erfordern – bin etwa 8km gelaufen, um den Kopf frei zu kriegen und durch die Bewegung noch mehr Sauerstoff in den Körper zu bekommen und den Stoffwechsel anzukurbeln. Weiters eine halbe Stunde meditiert, Treffen & Termine fixiert, ein paar E-Mails gecheckt, ohne jedoch großartig andere Dinge zu konsumieren, um mich nicht davon wieder ablenken zu lassen.

„By failing to prepare, you are preparing to fail.“, wusste schon Benjamin Franklin.

2. Konzentration

Vor der Prüfung merkte ich, dass alles wie im Film geschah, und genauso, wie ich es zuvor visualisiert habe. Ich hatte meinen Liebelingsanzug an, die gleichen Farben, die selbe Krawatte, hörte auf dem Weg einen speziellen Song, der mich positiv und fokussiert gestimmt hat, kam entspannt rechtzeitig und ruhig an (ganz wichtig, wie soll ich mich sonst konzentrieren, wenn ich schon gestresst & gehetzt ankomme?!).

Vor dem Saal sammelte ich mich innerlich, nutzte die Zeit für „Powerposen“ (klingt übertrieben, aber deine Körperhaltung beeinflusst dein Selbstvertrauen!), nutzte positive Affirmationen und stellte mir vor, wie genau die Prüfung gleich ablaufen würde, von der Begrüßung des Professors, über die Art der Fragestellungen, mein Verhalten bei der Antwort, wie ich bei Unsicherheiten, Zweifeln reagieren würde, in welchem Ton und Sprechtempo ich antworten würde etc.. .

Genauso kam es dann auch. Zu Beginn merkte ich ein wenig Nervosität hochsteigen, die ich dann aber mit langsamen, ruhigen und tiefen Atemzügen wieder unter Kontrolle brachte. Die zittrigen Hände legte ich auf den Tisch, und richtete meinen Oberkörper auf, was selbstbewusster machte. Auf die Fragen versuchte ich rundum einzugehen, um die Antwort logisch und beispielhaft zu erklären, ohne jedoch abzuschweifen.

Im Chaos einen ruhigen Kopf behalten – Konzentration.

3. Selbstbewusstsein

Eine Sache, die ich mir von großartigen Rednern auf der Bühne abgeschaut habe, ist selbst dann selbstbewusst zu tun, auch wenn ich es gar nicht bin.

„Fake it, till you make it“, ist das Motto, und in gewissen Fällen kann es auch zur Prüfung passen, wenn jemand keine Ahnung hat, wie er die Frage beantworten soll. Anstatt zu schweigen, was die denkbar schlechteste Handlung ist, kommt es in meiner Wahrnehmung besser an, etwas auszuholen und ruhig in einem Kontext zu dem Problem überzuleiten, in dessen Zuge man dann auch (manchmal zufällig) die Frage dann beantwortet. Wenn’s falsch ist, wird man immer noch darauf hingewiesen werden.

Jedenfalls besser, als gar nichts zu sagen, denn Professoren können natürlich auch nur bewerten, was du sagst – und nicht, was vielleicht in deinem Kopf umhergeht.

Ich hatte so eine Situation nur einmal kurz in einer Frage, wo ich nachdenken musste, was gemeint war, bevor ich den Faden wieder fand – bei den restlichen Punkten wusste ich genau, was zu tun war und konnte dementsprechend ruhig durch die Fragen gehen.

Spannend war auch noch die Frage der Benotung, wo wir zu unserer Selbsteinschätzung gefragt wurden, welche Note wir uns selbst geben würden. Ich hatte dies gestern bei anderen Prüfungen schon gehört und beschlossen, dies wie eine Verhandlung zu sehen – immer höher anzusetzen um sich ggfs. in der Mitte mit dem anderen anzunähern. 😉 Und genau so geschah es. Ich argumentierte, aus meiner Sicht zutreffend, dass ich zwischen 2-3 stehen würde (Mit starker Tendenz zum 2er), der Professor hatte eher einen 3er angedacht, gab mir dann aber aufgrund dieser Argumentation den 2er.

Cool, oder? Wie ein wenig Selbstbewusstsein & Mut doch einen riesigen Unterschied ausmachen können!

Selbstbewusstsein öffnet dir ungeahnte Möglichkeiten.

Natürlich kann dies auch immer anders ausgehen; ich bin jedoch der Meinung, dass mir die Art der Vorbereitung, der Konzentration und des Selbstbewusstseins diesmal sehr geholfen haben, die Prüfung gut zu absolvieren.


Das war’s für heute! Welche Tipps für bessere Vorbereitung, Konzentration & Fokus kannst du uns für die Praxis empfehlen? Was hat geklappt, was nicht?

Ich bin auf deine Nachricht gespannt,

bis zum nächsten Mal, Niko


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